Sonntag, 18. Januar 2009

50:50

Die Entscheidung ist getroffen, ja. Immernoch liegt die Weisheit oder Dummheit in der Waagschale und es kann jeden Moment kippen. So mein Gefühl. Ein Gefühl, das verunsichert und mir ein wenig den Boden unter den Füßen nimmt. Aber nunja, das ist es wohl, das Erwachsenwerden. Ich wollte das, also bekomme ich das, mit allen Konsequenzen. Ich kann nicht sagen, dass ich bislang die Zeit nicht genieße, im Gegenteil, es fühlt sich gut an. Nur mithin der Zeit die vergeht, drängt sich mir ab und an eine Frage auf:
"Ab wann ist es Zeit, sich einzugestehen, dass die Dummheit überwiegt?"
Ich meine, ich war damals mit meiner ersten Entscheidung naja, nicht zufrieden, aber mir dennoch sicher, dass sie richtig war. Die Frage die sich mir anschließt ist jetzt eben, wie und wann eingestehen, dass ich damals recht hatte? Oder wann ist der Zeitpunkt an dem ich mir sicher sein kann, mich mit der ersten Entscheidung geirrt zu haben?
Gefühlschaos herrscht in mir, richtig. Das ist soweit nichts neues. Nur verliebt sein, dies das, ja, das ist etwas in dem ich mich zumindest im Rahmen der Gefühl zurechtfinde, aber in einer Situation wie dieser war ich bislang noch nicht gewesen. Aber das bringt mich zu einem anderen Punkt. Ich glaube, man wächst vor allem dann, wenn man sich übernimmt. Wenn jemand, der gerade so das Laufen beherrscht sich an einem Marathon versucht, wird er daraus unglaublich viel mitnehmen können, dass ihn weiterbringt. Wohl auch mehr, in kürzerer Zeit, als wenn er sein gewohntes Training durchziehen würde. Mich bringt das zu einem sehr angenehmen Gedanken, denn es nimmt mir die Angst, vor - subjektiv nicht zu bewältigenden - Aufgaben, mit denen ich mich in Zukunft zweifelsohne noch konfrontiert sehen werde. Denn ich kann nur daran wachsen. Treffe ich nach einer, für mich zu schweren Aufgabe, auf eine Leichtere, so kann ich aus dem Schatz der Erfahrung schöpfen und vom Schwereren aufs Leichtere schließen.
Ähnlich sehe oder handhabe ich das jetzt mit der Beziehung. Ich war nie in einer Situation und weiß nicht recht, wie ich sie handeln (nicht das deutsche Wort 'handeln') soll, aber ich bin dennoch der Meinung, dass ich nur daran wachsen kann und in der nächsten Situation, die entweder genauso schwer oder sogar noch leichter ist, auf diese zurückblicken kann. Und das "Tolle" ist, egal wie die Situation ausgeht, die Erfahrung nehme ich daraus mit. Wenn ich Scheiße baue, weiß ich was nicht getan werden sollte und umgekehrt.
Sofern man auch daraus lernt. Man wird wohl nicht umhinkommen, soviel Erfahrung man auch macht, diese auch zu nutzen. Examplarisch: Ich kann bei der Möglichkeit ob ich, bei verschmähter Liebe, die 50:50 Möglichkeit wählen wie ich will. Ob ich aufgebe oder dranbleibe. An sich ist die Wahl selbst egal, nur sollte ich das jeweilige Ergebnis, in der nächsten Situation auch berücksichtigen und nicht blindlings wieder einen Coinflip wagen. So meine Theorie. Und naja dem versuche ich Genüge zu tun, soweit ich kann.

Der Rest entwickelt sich. Oder nicht. 50:50.

Freitag, 16. Januar 2009

Englischer Titel oder sowas.

"Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen leben, das bedeutet Erwachsenwerden."
So oder so ähnlich las ich letzt ein Zitat, dass ich nunja, für sehr wahr halte und ja, ich erlebe es Tag für Tag, mal intensiver, mal nicht. Gestern war so ein Tag, an dem es joar man könnte schon sagen eine intensive Entscheidung war. Aus der ich, egal wie die Sache ausgeht, wohl hoffentlich lernen werde. Denn ich glaube es spricht grundsätzlich nichts dagegen Fehler zu machen, grad wenn es um Liebe und Gefühle und so weiter geht, ist es ohnehin beinahe unmöglich keine zu machen. Jedoch glaube ich, dass es sich nur dann lohnt einen Fehler zu machen und daraus zu lernen, wenn man den Fehler nicht immer und immer wieder macht. Was ich sagen will. Ich stehe vor einer Situation, die ich so nicht kannte.
Ich hatte 2 Optionen. 'Ja' oder 'nein'. Der Klassiker. Ich wusste weder was mir das Eine noch das Andere bringt. Keinerlei empirische Basis oder vergleichbare Vorgeschichten. Ok, also hör auf dein Herz und hau rein, Fehler machst du ohnehin, nur lerne daraus. Also egal was passiert, ich muss aus der Sache lernen und mich in der nächsten - dann vergleichbaren - Situation, an die Erfahrung, die ich aus diesem Moment gezogen hab, erinneren und auch dementsprechend zu handeln. Ich glaube nur so, schafft man es wirklich innerhalb und in der Beziehung zu wachsen, wenn man nicht die immergleichen Fehler over and over again macht.
Nunja, es wird sich zeigen, ob ich überhaupt einen Fehler gemacht hab, oder vielleicht wären 'Ja' und 'Nein' falsch gewesen und es hätte keinen Unterschied gemacht, wer weiß. Aber nunja, ich hab die Entscheidung getroffen und werde damit leben, was mir das gebracht hat.

Irgendwie ist mir in letzter Zeit wieder echt nach bloggen. kA.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Hm, the Breakup o' somethin

Hm, schwierig ne Anfang zu finden, in dem Knäuel aus Problemen, verletzten Gefühlen und Verwirrtheit. Gepaart mit Unsicherheit und einem Rest Liebe ist das ein ekelhafter Cocktail. Ich hab lang nichts mehr gebloggt, aber irgendwie fühlte ich, als wäre es wieder an der Zeit es zu tun.
Der Tag heute war...hm, seltsam. Naja das triffts nicht ganz, wohl eher überraschend. Folgende Grundsituation. Ich hatte ein Problem interna mit meiner Freundin, war von Zweifeln geplagt ob ich die Beziehung weiterführen kann und/oder will. Zweifel jedenfalls. Den Tag darauf, also heute, verschlimmert sich das Ganze um den Faktor meiner fehlenden Ruhe über eben genanntes nachzudenken und wird kombiniert mit der Tatsache, dass beim Bereden eben das Problem, dass zur Grundsituation geführt hat, also zu meinen Zweifel, ebengleiches Problem wieder aufkommt. Und das in einer Situation in der ich ohnehin schon am Zweifeln war. Man mag es Kurzschlussreaktion oder sowas nennen, nur nunja, ich hab jetzt weniger Zweifel als zuvor. Und auch nicht mehr die Gleichen...
Jedenfalls fühlte ich mich in der Situation überfordert, auf jemand zugehen, bei dem grad fraglich war ob ich überhaupt noch genug empfinde für eine Beziehung, ob ich die Zweifel begraben kann, ob ich überhaupt weitermachen kann und dann demjeningen Zuflucht vor anderen - wenn auch schlimmeren - Problemen bieten? Das ging nicht klar, ich fühlte mich dazu emotional nicht stark genug. Ich versuchte mich zu erklären, doch das lief leer. So wie ich mich jetzt fühle, leer. Gestern dachte ich noch an ihr schönes Gesicht, wie es meinen Bauch kribbeln lies. Wie mich der Geruch ihrer Haut betörte. Und heute empfinde ich Leere und ein Stück Resignation, dass was war gewesen ist und das auch bleiben wird. Ein Stück Resignation, dass Vergangenes ruhen sollte. Es gefällt mir nicht, aber wie das eben so, ich nehms hin, unabänderlich. Ich hab.... nunja, eben, resigniert.
Ich dachte eigentlich dass wenn ich wirklich eine Beziehung aufgebe, dass ich die Begründung wirklich....wirklich untermauern könnte. Aber irgendwie, naja wenn ich jemandem erklären würde, warum alles soweit gekommen ist, ich komme mir komisch bei vor, aber letzten Endes führte es zu einer gewissen Unglaubwürdigkeit ihrer Person und nunja, ich glaub das ist schon was mit "Hand und Fuß". Keine Ahnung ob es das wirklich ist oder ich es mir schön rede.
Auch wenn das komisch klingt, ich fühle mich verletzt, enttäuscht, unangenehm überrascht, ein Stück aus meiner Welt gerissen, aber doch auch gut. Ich weiß irgendwie, dass der Schmerz den ich jetzt empfinde, der vom Leben eingeforderte Pfand für die Liebe ist, die ich vorher genießen durfte. Und mit dem Blick in den Rückspiegel bezahl ich dieses Pfang gern, denn die Zeit war toll. Nein, das war sie nicht, sie war großartig.

Allerdings trägt mich der Gedanke auch nur kurz über mein eigentliches Gefühlsleben hinweg. Ich fühl mich seltsam alleine und traurig und denke ich werd die nächsten Tag auch nicht mehr tun als weinen. Klingt....ach mir egal wie das klingt. Ich fühle mich ein Stück weit besser, durch das Schreiben und nunja, bin dennoch stark verwirrt.

Vielleicht hatte ja jemand Spaß an dem seelischen Auswurf meiner Selbst.

Montag, 27. Oktober 2008

She's just.... ah ye great!

Wow, ich bin.... ja in der Tat beeindruckt. Zum Einen, dass ich tatsächlich 2 Monate nicht gebloggt hab und zum Andern, dass es mich (ein Mal mehr) im Leben so gut getroffen hat. Jaja Studium und so läuft alles geschmiert, tutti und wie ein Bagel. Aber ich mein eher meine Beziehung. Ich mein, wow, ja, gut, einer der Gründe weshalb ich lange nimmer gebloggt hab und auch wenn ich mir jetzt fast sicher bin, dass es eh keiner mehr liest, war eigentlich, dass ich beziehungstechnisch recht eingespannt bzw. dadurch abgelenkt war. Es war wohl mehr als holprig, ich glaube damit sage ich nicht zuviel. Ich will nicht weiter darauf eingehen, es war eine anstrengende Zeit und ich glaube wir sind übern Berg, also wenn das heißt, dass wir das Schlimmste hinter uns haben.
Ja, jedenfalls geht es derzeit stetig bergauf und ich bekomm dieses von innenheraus wärmende Gefühl, also nicht dass es vorher nicht da war, aber jetzt wird es wirklich...wie soll ich sagen? Es ist so einer der Momente, in denen ich in der Bahn sitze, an sie denke und nicht aufhören kann zu lächeln, weil mich die Gedanken an sie alleine schon glücklich machen.
Bestes Beispiel dafür ist der morgige Tag. Ich hab keine Lust auf den Tag. Er ist lang, es lässt sich nichts streichen, weil mein Hirn sich nicht austricksen lässt. Alles wichtig was dort morgen kommt, nicht mal eine "weniger wichtige"-Sache dabei. Aber sei's drum, morgen abend ist Dienstag, das heißt der Tag an dem ich meine Freundin sehe, sie abends zu mir in dem Arm nehmen und neben ihr einschlafen und auch (logischerweiße) wieder aufwachen. Das macht mich in der Tat happy und gibt mir ein Stück weit sogar die Motivation den Tag durchzustehen, weil ich ihre Anwesenheit am Abend als eine Art Belohnung für den vergangenen Tag sehe und nunja, die Belohnung ist echt ne Knallersache.
Joar, das wollte ich gesagt haben und nun muss ich pennen, damit ich morgen überhaupt rauskomme... ;(

Montag, 25. August 2008

Fate, Doom, Fortuna, Destiny, was auch immer.

Ja ich weiß über meine Abstinenz in Sachen bloggen und vielleicht haben es ja garnicht soviele Leute bemerkt, aber nebst der Tatsache meiner neuen und erfüllenden Partnerschaft, habe ich auch mein Manuskript mehr oder weniger vollendet und war außerdem äußerst faul, was wohl als Rechtfertigung reichen muss ;-)

Jedenfalls sitz ich grad hier und sinniere ernsthaft über so etwas wie Schicksal oder Bestimmung. Eigentlich kein Wunder, bei meinem Leben.
Nach allem was mir im Leben widerfahren ist oder auch nicht, bin ich jetzt nach 21 Jahren an einem Punkt an dem ich ernsthaft darüber nachdenke, an etwas zu glauben, was jenseits meiner sonst total wissenschaftlichen Sicht - und Denkweise zum Leben liegt. Ich glaube nur an Dinge, die sich auf beweisbare und somit wiederholbare Art erklären lassen. Der Grund, der mich ausgerechnet jetzt zu diesen Gedanken bringt ist simpel, also ja, eigentlich nicht.
In meinem Leben lief bislang alles glatt, beinahe so, dass ich mich in einer Art Truman-Show fühlte, in der mir einfach nichts Schlechtes passieren kann. Sooft dachte ich mein Leben geht steil bergab und im letzten Moment der Abfahrt geschahen Wunder, Zufälle oder ich hatte einfach nur Glück. Ich meine, mein Leben ist bisher mustergültig verlaufen, von Anfang bis Ende so wie ich es geplant hatte. Mit nur einer Bewerbung nach meiner Realschule habe ich es mit genau dem Schnitt der Noten auf genau die Schule gepackt auf die ich wollte und dort meinen Abschluss gemacht. Wenn die Schule mich nicht genommen hätte, hätte ich keine Ahnung gehabt was ich hätte tun sollen. Und das kam bei Leibe nicht nur einmal vor. Gut, sonst hab ich mich nicht immer so naiv verhalten, aber das ist auch nur ein Extrembeispiel.
Grade in letzter Zeit, in einer Phase in der ich mehr nachgedacht hab, als jemals in meinem Leben, kam ich zu dem Schluss: Wenn mir Schlechte droht, tu ich was ich kann und der Rest wird sich schon ergeben - zu meinen Gunsten. Das ist zweifellos naiv und dumm, ja. Doch wer mein Leben kennt, wird verstehen, dass es meine Einstellung aus Überzeugung ist. Nie wurde ich von meinem Glück verlassen, wenn es darauf ankam. Ich war mir sicher, dass ich nach dem Ende meiner vorrangegangenen Partnerschaft nie wieder etwas auch nur im Ansatz vergleichbares, was Zugehörigkeitsgefühl, Glück, Liebe und Freude angeht, finden würde und es sah auch echt scheiße aus und ich war am Boden, doch im letzten Moment bevor ich von der Klippe (ums mal metaphorisch auszudrücken) zu stürzen drohte, fanden wir zusammen. Ein weiteres Beispiel.
Und auch jetzt in einer Zeit in der es um meine Zukunft geht, drohte Selbige einzustürzen nach der Absage meiner favorisierten Uni, aber siehe da: eine Woche später der Bescheid zum Nachrückverfahren und der damit verbundenen Zusage für meine Uni und mein Studienfach. Wie blöd, kann da der Gedanken sein, sich irgendwann anfangen auf sein Glück zu verlassen, sein?
Doch jetzt sitze ich hier und sehe mich wieder vor einer Situation, die ich nicht einzuschätzen vermag und da es auch nicht die Letzte in meinem Leben sein wird, denke ich darüber nach. Es sieht jetzt so als würde es doch schwerer als erwartet, wenn nicht gar unmöglich, meinen Studiengang zu ergreifen und ich befinde mich wieder mal in einer Situation in der ich nicht weiß, was ich denken soll. Ich meine, der Mensch lernt wohl aus Erfahrung, aber ich frage mich was für eine Erfahrung ich durchmache. Ich meine, was soll mir das jetzt sagen, dass es grad wieder so aussieht als würde es doch nichts mit meinem mustergültigen Leben?
Ich bin mir meines Glückes bewusst, und auch über die Endlichkeit des Glückes, aber nach 21 Jahren hege ich Zweifel, dass es einfach nur Glück ist, vielleicht kann ich ja garnicht daneben liegen, mit dem was ich tue? Oder doch? Ist das, GENAU DAS, der Zeitpunkt an dem sich mein Leben dreht? Oder erst bei der nächsten Möglichkeit? Oder der danach? Muss ich mir jetzt wieder den Arsch aufreißen, den Kopf zermatern, mich total verrückt machen, um danach doch zu erfahren, dass alles glatt läuft? Muss das Ganze vorher immer sein? Oder ginge es mit Füße-hoch-legen auch, mit gleichem Ergebnis?
Nach der ganzen Scheiße, die jedes Mal passiert ist und nach jedem Twist der sich ergeben hat, wann ist der Punkt, an dem ich entweder anfange mich nicht mehr verrückt zu machen und an mein Glück glaube oder der Punkt an dem sich mein Leben zum Schlechteren verändert? Oder muss ich das alles immer tun, das ganze "mich selbst runterziehen", damit am Ende alles doch gut geht?

Mittwoch, 23. Juli 2008

Manie anyone? Mir doch egal! Nein doch! Ich weiß auch nicht!

Wenn ich mir die Blogeinträge von mir so durchlese könnte ich ja fast depressiv werden, mit den ganzen Auf und Abs. Nichtsdestotrotz befinde ich mich grad definitiv in einer Hochphase und auch wenn ich mich im vollen Bewusstsein der Tatsache befinde, dass es schon morgen, ja sogar noch vor Beendigung dieses Eintrags wieder vorbei sein kann, will ich die Zeit genießen und einfach nicht darüber nachdenken. Nachdenken stimmt mich meist irgendwie depressiv.
Jedenfalls hab ich zwei positive Nachrichten zu verzeichnen und beide nunja.... geben mir so ein Stück Zukunft und ich glaube das war ein großer Teil von der Depression die mich letzt gebeutelt hat. Ich hab grundsätzlich Angst vor Ungewissem oder Ungewissheit im Allgemeinen und meine Situation vor ein paar Tagen war einfach die Schwebe im Nichts. Klingt fast metaphysisch, eh? Gut 'metaphysisch' war nur ein Schmückwort für ubergebildet. Egal. Jedenfalls war die Situation scheiße - um es ein wenig plastischer auszudrücken - und ich unzufrieden. Unzufrieden mit vielem, ich wusste nicht wies weitergeht, was kommt, was sein wird, war unzufrieden mit mir selbst, mit allem eigentlich. Ich hatte einfach keinen Bezugspunkt. Zu nichts, niemandem und in keine Richtung.
Heute hab ich die Nachricht bekommen, dass die Uni Karlsruhe mich als Germanist möchte. Gut, das klingt aufgedunsener als es der Fall ist, aber mein Ego braucht das grade. Noch dazu hab ich seit 2 Tagen, wie sag ich das ohne das es falsch rüberkommt, etwas was ich als wirklich richtige Beziehung einschätzen würde. Zusammengenommen, ist das eine Kombination die mir Richtung und Zukunft schenkt und mich unglaublich pusht mein Ding durchzuziehen. Ich hab ein Bild von meiner Zukunft, ich weiß wofür ich lebe, wofür ich mich abrackere, wofür ich einfach da bin. Auch für dieses Mädchen, zweifellos. Aber darüber hinaus hat mir die Erfahrung einfach gezeigt, dass ich mein verloren geglaubtes Glück wirklich in der Zweisamkeit mit einem anderen Menschen finden werde. Nur das macht mich wirklich von innen heraus glücklich. Sicher hats mich gefreut, dass ich zumindest mal im September net den übelsten Assi reinhaue und nochn Jahr chille, weil keine Uni mich genommen hat, aber dennoch war die Tatsache, dass wir nun wirklich uns nahe stehen - ich hoffe das beruht entfernt auf Gegenseitigkeit - für mich viel erfüllender. Ich hab wieder gesehen, wohin mein Leben geht und wohin es gehen soll. Ich hatte nicht mehr das Empfinden auf der Stelle zu treten, ich wusste wieder wofür ich das alles durchstehe, für die schönen Momente in Einigkeit mit meinem Partner.
Ich hab zwar wieder das Gefühl, das nicht wirklich durchkam, was ich sagen wollte, aber aus Erfahrung muss ich sagen, dass immer wenn ich so gedacht hab, ankam was ich eigentlich sagen wollte. Zumindest bei manchem Leser.

Eines noch. Irgendwie bin ich verunsichert. Mein Leben läuft grad wieder wie geschmiert wie ne Arschritze bei Durchfall. Das kann doch nicht angehen? Ich meine ich finds geil, aber ich hab das Gefühl, irgendwie kann mir im Leben garnichts misslingen, was geht?! Bin ich inner scheiß Truman-Show hier oder was? Wah, endlich hab ich den Gedanken mal geäußert *phew*. Joar, eigentlich sollte ich das nicht hinterfragen, sondern einfach genießen, aber.... ach komm halt die Fresse, genießen! Aber... genießen! aber.. .. .. GENIEßEN! ok......

Hooray \o/

Sonntag, 13. Juli 2008

Vielleicht....ach keine Ahnung grad

Hm, wie fängt man sowas an? Wohl mit genau diesen Worten. Ich bin ratlos, ich sitze hier - nachdenkend - und wie soll ich sagen? Denke drüber nach, dass mir vorhin bewusst wurde, dass der einzige Grund warum ich mein Leben an manchen Tagen nicht beende, ist, dass ich im Hinterkopf hab, dass ich es jederzeit nachholen kann. Das klingt schräg, nich? Ja, wirkt auch auf mich so. Ich meine, es ist nicht so, als hätte ich mich nicht an die täglichen suizidalen Gedanken gewöhnt, meistens vorm Einschlafen, wenn ich tief in mich reinhöre. Aber die Einsicht die mich vorhin, völlig unvermittelt und direkt getroffen hat, zehrt an mir.
Ich meine jeder hat Phasen in denen man mal nicht ganz so gut drauf ist, ja. Die hab ich zur Genüge. Doch vorhin traf mich die Erkenntnis, dass das Einzige was mich die Zeit überstehen lässt, mir allgemein meine Angst vorm Leben nimmt, ist, dass ich jederzeit den Schritt gehen kann und dem Ganzen ein Ende setzen kann. Ich kann nichtmal genau erklären, was es ist, was für mich so schlimm ist, es ist einfach die Angst vor dem was kommt, die Ungewissheit, die Angst zu versagen, schon versagt zu haben, mich nicht zurecht zu finden, fehlendes Selbstwertgefühl, es wird mir einfach dann immer alles auf einen Schlag zuviel und ich hab Fluchtgedanken, aber wie flüchtet man, wenn man Angst vor dem Leben hat? Ernsthafte Angst davor, niemals wirklich glücklich zu werden.
Wirklich verstehen, wie es zu solchen Momenten wie jetzt kommt, kann ich auch nicht, aber sie sind einfach da, von jetzt auf nachher und dann gehen sie nicht mehr weg. In der Regel flüchte ich mich dann in Musik und weine einfach solange bis es sich nicht mehr so scheiße anfühlt, aber heute kann ich irgendwie nicht weinen.
Ratlosigkeit und Neid erfüllt mich von innen heraus, mehr Neid als Ratlosigkeit, Neid gegenüber Menschen, die glücklich sind, die das gefunden haben, was sie suchten. Ich glaube es ist undankbar, in meiner Situation von einem unerfüllten Leben zu sprechen, aber ich kann nicht anders. Ich fühle mich so und bei Gott, ich wäre froh, wenn mein Kopf es zulassen würde, dass ich einfach nur zufrieden bin mit dem was ich habe. Ich will garnicht mehr, auch jetzt nicht, es ist einfach, dass sich schon wieder in mir eine Leere breit macht. Das letzte Mal als ich diese Leere verspürt hab, endete diese Phase damit, dass ich ein Kuchenmesser aus meinem Zimmer räumen musste, weil ich Angst hatte, mir selbst was anzutun.
Vermutlich bekomme ich schon mehr Aufmerksamkeit als normal, gut oder mir zustehend, aber ich hab das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Ich weiß nicht in welchem Zusammenhang der Text und meine Gedanken mit diesem Bedürfnis zusammenhängen, aber irgendwie hoffe ich es gibt Einen.

Um mit den Worten zu schließen, die mir vorhin schon spontan durch den Kopf geschossen sind:

Funny isn't it?

Mittwoch, 2. Juli 2008

Back on the Track, Diggggggaaaa

So, hier bin ich wieder. Fit wie ein Arschloch. Aber sau happy. Seit Freitag kann ich mir zwei Sachen eingestehen, zum Einen dass ich nie wieder so einen Zirkus für ein Mädel mache oder mitmache und zum Anderen dass es sich trotz Allem gelohnt hat und ich nichts bereue, nicht für das Ergebnis. =)
Alter, mir gehts einfach awesomely awesome. Klaro gibts hier und da immer wieder Punkte in denen man sich uneins ist, aber wayne? Das gibt sich, verdammt und natürlich trifft es sich dann zeitlich gut, dass grade meine Eltern weg sind und ich sturmfrei hab. Gut dabei hab ich auch gelernt, wieviel es eigentlich hier zu tun gibt. Rein garnichts, Mutter, stell dich mal net immer so an >:o
Nee, Spaß, ich kanns wirklich verstehen, ich mach ja nur das Nötigste und mir gehts schon auf die Nüsse. Vor allem ist lustig dass nach zwei Tagen Abwesenheit die Wohnung schon aussieht wie Sau, ich bin gespannt wie sich das die Woche über hält. Aber bums, ich war grad bei nem anderen Thema.
Ich glaub wirklich, dass sie mich so glücklich macht wie selten ein Mensch. Ich lieg im Bett, bin hellwach und denk ich brauch eh wieder 4 Stunden bis ich einschlaf und dann drück ich mich ein bisschen an sie ran, sie nimmt meine Hand, streichelt mich leicht und ich razz weg. Klaro, klingt jetzt so nach "boah muss die Alte öde sein", aber es war einfach so angenehm und so wuuuuuuuuuuuuui. Klingt scheiße, ne? Fühlt sich aber genial an. Wie gesagt, ich würds zwar für kein anderes Mädel nochmal machen, aber für sie irgendwie jederzeit wieder, befürchte ich. Wobei ich nicht weiß obs was Gutes oder Schlechtes ist....hm, egal. Einer ihrer guten Einflüsse auf mich, eigentlich den Besten den sie hätte auf mich haben können. Sie lässt mich vergessen, meine Sorgen und Ängst, ich kann abschalten, also wirklich abschalten. Wenn ich mit ihr bin, bin ich da. Also voll und ganz, ich denke dann nicht daran dass es mir eig garnet reingeht dass ich schon in 2 Monaten anfangen muss zu studieren oder dass ich am Wochenende wieder arbeiten muss. Ich kann einfach den Moment genießen und nunja, das ist mir vorher nur sehr selten bis garnicht gelungen. Wow, egal was kommt oder passiert, ich =)'e dir hier und jetzt schon :)

Mittwoch, 25. Juni 2008

~

Kein Bock auf Überschrift grad, gibt News mehr oder weniger. Wird schätze ich demnächst wieder das Posten weiter gehen, weil sich mein Leben verändern wird, das sagt mir eine Stimme in meinem Innern. Schade eigentlich, dass es außer mir keiner schade fand, dass ich den Blog hier eigentlich dichtmachen wollte ;(

Sei's drum, Gebt mir noch 3-4 Tage, dann bin ich wieder back on the Track, Bitches!

Mittwoch, 18. Juni 2008

Slurm anyone?

Mir is grad nix blöderes eingefallen. Nunja, meine derzeitige Verfassung lässt das Bloggen in gewissem Maße nicht zu, nunja von daher, leg ich die ganze Sache mal auf Eis und nunja, warte. Geduld ist eben so ne Sache, fjeden ne Geile...

Freitag, 13. Juni 2008

Vorwarnung? Ich schätze nicht... ich hoffe nicht...

Yoar, ich werd gleich was bloggen, nicht in diesem Eintrag, dass ich später veröffentlichen werde. Ich schreibe das nicht jetzt schon, weil ich zum Einen denke ich hab im Moment grad die richtigen Worte im Kopf und zum Anderen, will ich mir die Worte, wenn ich sie veröffentliche und somit... endgültig mache, sicher sein will. Sicher in meiner Absicht, sicher in meinem Sein. Zum Anderen blogge ich damit mein Blog nicht so ganz verkümmert, aber naja irgendwie ist es mir grade nicht des Blogs willen, sondern eher der Leser wegen, ich danke euch auf jeden Fall nochmal, weil grade die Leute die sich mit mir darüber ausgetauscht haben, mich auf die Inhalte angesprochen haben, die Kraft gegeben haben den Blog weiterzuschreiben und somit viel über mich selbst herauszufinden und auch viel über mein Selbst. Klingt dramatischer als es gemeint ist, aber ist eben so.
Nunja, ich schätze das wars auch schon. Wie gesagt, ich danke euch.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Verschissen, was geht ab?!

Ich wusste grad absolut nicht wohin damit, also nunja, dachte ich an meinen Blog. Mir ist was "über den Weg gelaufen", was mich geflasht hat. Vermutlich kennt das wieder jeder außer mir, aber ich hab da grad vor mich hin gestöbert und plötzlich wow. Es hat mich einfach so tief berührt, dass ich es hier mit nem eigenen Eintrag ehren wollte. Die Formatierung ist Absicht. Lange Rede, kurzer Sinn: da:

"Wir kannten uns seit 6 Monaten,
als wir zusammen waren...

Durch einen Streit verstanden
wir und noch besser!
Als ich sagte ich sei krank,
weintest du um mich...

Doch als ich ins Flugzeug stieg,
um eine Operation
durchzuführen, sagtest du mir
nicht auf Wiedersehen...!

Ich hatte Glück und bekam ein Spenderherz...

Als ich wiederkam, fand ich dich nicht.
Man wollte mir nicht sagen, wo du bist?!

Als ich meine Mutter fragte, sagte sie
mir mit Tränen in den Augen:

"Hat man dir nicht gesagt, wer dir das
Herz gespendet hat...?"

Dienstag, 3. Juni 2008

Schuldig im Sinne des Blogs

Joar,

ich fühlte mich irgendwie schuldig dem Blog gegenüber, jetzt 3 Tage nach Ablauf meiner offiziellen Zeit ein kleines Resumée zu ziehen. Der Grund warum ich sonst kaum mehr blogge ist ein anderer und vermutlich nur temporär.
Also zu meiner Zivizeit. Was hab ich gelernt, was hat sich geändert, was hats mir gebracht? Die Fragen mit einem einzigen "nichts³" zu beantworten wäre zu einfach. Noch dazu unwahr. Ich muss schon sagen, dass mir Zeit mit den Behinderten was gebracht, nebst der Tatsache dass ich schon offener geworden bin, durch den ständigen Kontakt zu anderen Menschen (das klingt lustig^^), war es auch das Miteinander also mit den Behinderten. Ein ganz großer Punkt was mir meine Zivizeit gebracht hat, naja auch dass ich mir jetzt ganz sicher bin, dass mein Talent in der lyrische Ecke liegt, nach allem was ich geschrieben hab und mit der Resonanz die ich bekommen hab, ist die Tatsache, dass ich nach 9 Monaten in dem Bau absolut KEIN Ekelgefühl mehr hab. Bis auf Geburten und Armen in Kuhhintern ekelt mich wirklich nichts mehr an. Absolut garnichts. Ich meine, warum sollte es das auch? Ich wurde angespuckt, angepisst, mir wurde ins Glas gespuckt und mit Todesfäule ins Gesicht geatmet. Ich hatte mehr Grenzerfahrungen in den 9 Monaten als vorher jemals. Von daher, naja rückblickend bin ich schon froh drum wie alles gekommen ist. Noch dazu nette Leute hab ich noch dazu kennengelernt von daher, ja ich bin eigentlich froh, dass ich mich damals nicht hab ausmustern lassen, bzw. nur das getan hab, was ich getan hab. Was wiederum nicht gereicht hat um ausgemustert zu werden. Joar. Ich blicke zurück auf eine geile Zeit in der naja...vieles einfacher war als es in Zukunft sein wird. 8 bis 4 arbeiten, heimkommen, Tag zuende. Nichts zu tun, nichts worüber ich grübeln müsste, absolut nichts. Jeden Monat Kohle bekommen, was zu tun gehabt, tutti. Das ändert sich binnen der nächsten Monate schlagartig, aber naja, ich schätze so ist das Leben.

Joar, ein kurzer Einblick in das Ganze, den Ausführlichen gibt es in meinem Buch ;P

Montag, 19. Mai 2008

Sich scheiße fühlen als Ausgleich?

Boah das Schreiben fällt mir schwierig weil mein Hirn voller Gedanken ist und ich weiß, ich kann sie nicht einfach so freilassen. Und genug Leidensdruck hab ich noch nicht aufgebaut um auszuticken und mit Wahrheiten und Ehrlichkeiten um mich zu werfen. Von daher sitz ich hier und fühl mich einfach kacke. Mit genug Leidensdruck.
Warum ich mich scheiße fühle und das als Ausgleich sich sogar irgendwie gut anfühlt? Das liegt wohl daran, dass ich seit geraumer Zeit so ein derbes Gefühl von Ungewissheit in mir verspüre, dass mich langsam aber sicher in die....keine Ahnung, ich werd halt bekloppt im Kopp. Ich denke immer mehr und werd immer bescheuerter, geistesabwesender, kann mich auf fast nichts anderes mehr konzentriere, ziehe mich in mich selbst zurück und naja, ja solche Sache halt. Und wenn ich dann noch die zweifelhaft "richtige" Musik höre, nunja dann schießen die Gedanken mehr oder weniger durch meine Augen heraus. Wohl eine weiche Metapher um zu sagen: ich heul dann los wie'n Behinderter. Aber fuck, warum find ich in solchen Situationen auch immer Tracks die wie die Faust aufs Auge passen. Weil im Ernst, bei einem noch so traurigen Song von irgendeiner zweitklassigen Casting-Hure da geht mir garnichts ab. Was soll mich dazu denn bewegen plötzlich den Sentimentalen rauszuhängen? Das sind geschriebene Texte von irgendwelchen dickbrilligen Nerds aus nach Schweiß stinkenden Hinterzimmern. Und ich soll dann dem Künstler abkaufen, dass er verlassen wurde und ja sooooo~ verletzt war? Komm schon, fick das.
Aber es gibt eben auch Bands bzw. Textpassagen die mich einfach für den Moment so überrollen, dass ich nicht anders kann als sie zu rezitieren. Es passt einfach so in your Gesicht hinein, dass ich mir denke, nee das kann kein Zufall sein, genau den Gedanken hatte ich die ganze Zeit und konnte ihn nicht zum Ausdruck bringen, aber bazz hier isser. So zum Beispiel damit:

3 Doors Down - Here by Me

Ja, das wars, ich fühl mich wieder mal ein wenig besser. Toll =)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Weniger denken?

Ich weiß nicht ob dieser Post hier was Besonderes wird, ich weiß nichtmal ob der Post überhaupt erscheint. Aber ich hab das Gefühl, er muss jetzt erscheinen. Hier! Und Jetzt!
Ich hab schonmal einen ähnlichen Blog verfasst, aber ohne zu veröffentlichen, oder zumindest nur kurz. Der damalige Eintrag begann mit einem Zitat, mit Folgendem:
Um einen Liebesbrief zu schreiben, musst du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und endigen, ohne zu wissen, was du gesagt hast.
Es wird nach wie vor kein Liebesbrief, aber es wird wohl in diese Richtung gehen. Es erschüttert mich in meinen Grundfesten zu fühlen was ich fühle. Nicht der Emotion wegen, sondern wegen der damit verbundenen Erfahrung. Es rüttelt an meinem Sein, so oft gesagt zu bekommen, ich solle nicht sooft nachdenken, wie irgendwas ankommt, wie ich rüberkomme, ob ich arrogant, hochnäsig oder sonstwas wirke. Ich hab mir immer viel Gedanken darüber gemacht. Aber jetzt kommt sie. Ich glaube so fühlt es sich an, wenn man es satt hat, immer seine eigenen Fehler vorgeworfen zu bekommen.
Aber was soll ich denn auch tun? Oh mein Gott ich denke wieder zu viel, der Blogeintrag wird zu berechnend, ich tue es schon wieder. Also nochmal von vorne.

Was empfindet man, wenn man einen Menschen mehrere Wochen kennt, aber nur sein Gesicht wirklich gesehen hat. Nicht weil der Rest so unattraktiv ist, sondern weil man einfach beim Gesicht hängengeblieben ist, so schön, so rein, so.. perfekt? Was fühlt man, wenn einem in seiner freisten der freien Zeit nichts Anderes mehr Spaß macht, als mit ihr zu reden, mit ihr zusammen zu sein? Alles scheint grau und fad und trist. Nichts erweckt den Eindruck das geistige Bildnis von ihr loswerden zu können, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Was soll das sein, dass einen alle anderen Werte und Eigenschaften, die man an seinen Traumpartner stellen würde, vergessen lässt und sich einfach nur wünschen lässt, demjenigen nah zu sein? Was lässt einen jegliches Kommentar von ihr überbewerten zu etwas, was sie nichtmal im Traum gedacht hat zu sagen oder zu denken? Was macht dich verrückt, dass du an nichts anderes denken kannst, als sie in deine Arme zu schließen?
Die Antwort liegt für mich auf der Hand, aber ich kann es irgendwie.... nicht greifen? nicht fühlen? nicht....wahrhaben?

Was soll ich denn tun? Nicht soviel nachdenken, einfach sagen und fühlen, was ich fühle und sagen will? Ja, das ist ja auch so einfach gesagt. Aber bitte, an all die, die mir das gesagt und geraten haben, ich möcht einmal euren Rat befolgen, um die Erfahrung zu machen, nicht zu denken, sondern zu fühlen, zu leben, was in mir vorgeht. Einfach loszulassen von allen Bedenken, wohlwissend, dass das wohl das Ende jeglicher Illusion von Zweisamkeit ist. Aber gut, auch diese Erfahrung will ich machen. Ja, ich bin bereit. Mit offenen Armen werde ich von der Klippe stürzen und hoffen nicht unten aufzuschlagen:

Ohne Rechtfertigungen und ohne weiteres Denken werde ich mich darbieten, mich öffnen, mich verletzlich machen und naja hoffen, dass...naja dass was? Unaussprechlich, aber ich glaube mein Wunsch ist nur zu offensichtlich. Das Schwerste wird es nicht werden meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, sondern die innere Stimme, die schon jetzt so sehr an diesem Menschen hängt, zum Schweigen zu bringen. Trotz dem Wissen, was die nachfolgenden Worte bewirken werden oder können (schon wieder nachgedacht), will ich den Versuch starten. Ich werde nicht denken, ich werde fühlen. Alles was in mir ist.
(man verzeihe mir Rechtschreibfehler, der Akt des Tippens wird jetzt mehr Schnell als grammatikalisch korrekt sein, weil ich so meine innere Stimme besser unterdrücken kann)
Mit all den Idealen die ich in der kurzen nach Debby angehäuft hatte, muss ich rückwirkend denken, dass es wohl ohnehin unmöglich gewesen wäre jemanden zu finden, der in dieses Raster passt. Zuviele Ideale, zu wenig Frauen die all die Erforderungen erfüllen. Doch dann kommt sie, sie nichts Böses ahnend, strazt daher und fickt mich. Mit allem was sie hat. Sie war nicht blond, nicht sportlich, kein Abi, alles was ich mir als Ideal vorgestellt hatte. Aber scheiß drauf, sie fickt mich. Sie hat nichts davon und von jetzt auf nachher geb ich nen Fick darauf was ich vorher wollte. Binnen kürzester Zeit will ich einfach nur noch sie. Sie mit ihren riesigen Augen, ihrem makellosen Teint, ihrer sanften Haut. Ihrem alles. Ich hatte nichtmal Augen für ihren Hintern so geflasht war ich. Nichts war in meinem Kopf nur diese funkelnden Augen.

Ach fick das alles, mir wurde so eben was klar. Ich hatte immer die Angst, dass ich sagen könnte ich bin in die Alex verknallt, weil ich nicht wusste, was dann aus "uns" werden soll. Ob das meine Chancen vollends verwirft oder ob mir das überhaupt nichts bringt. Aber dann schallten zweierlei Stimmen in meinem Kopf. An beide geht ein fettes Danke. Danke dir Mutter und dank dir Alex. Nicht die Alex ;)
Ich bin verknallt, über beide Ohren. Sie raubt mir verdammt nochmal den Verstand, seit Wochen denke ich an nichts Anderes als an sie. Ich möchte täglich und minütlich, ja fucking sekündlich bei ihr sein. Nichts anderes tun als in ihrer Nähe sein. Jede noch so profane Berührung mit ihr teilen. Einfach nur um mich ihr näher zu fühlen. Es geht nicht darum was es mir bringt. Gefühle haben keinen Nutzen, man muss sie einfach leben, das wird mir jetzt klar. Ich bin fernab der Nutzen-Kosten-Rechnung meiner Gefühle. Ich lebe sie einfach, danke an die Beiden, eben wurde mir das schlagartig klar.

Und es macht mir Spaß es zu leben. Ich will nicht darüber nachdenken, was passiert wenn sie das liest. Ich will einfach meine Gefühle leben und das kann ich am Besten, wenn ich darüber schreibe. Für jemanden der sich nicht in meiner Gefühlswelt verlieren will, der hat ab jetzt inhaltlich nichts mehr zu erwarten und dem danke ich, dass er bis hierher gelesen hat.
Ich kenne micht so wie jetzt nicht. Noch nie zuvor war ich so permanent verwirrt wie jetzt. Es ist als wäre ich nicht mehr ich, in einer positiven Art und Weise, also zumindest fühle ich mich positiv. Was sonst lässt mich quieken, wenn ich sehe, dass sie mir in ICQ geschrieben oder mich deprimieren wenn sie es nicht getan hat? Ich verliere jegliche Kontrolle über mich, ich der selbstbeherrschte Mensch.
"Isse geil?" wurde ich gefragt (nicht ganz so, aber die Quintessenz war die Gleiche), und nunja, was hab ich geantwortet... "keine Ahnung ehrlich gesagt, ich hab da nicht so drauf geachtet..."
"was wie? warum nicht?"
"ich weiß nicht, das war mir irgendwie... nicht wichtig?"
"was mit dir los? schwul geworden?"
"nee nicht wirklich, aber irgendwie, ich naja. Ich bin zufrieden sie einfach nur anzuschauen. Sie in meiner Nähe zu wissen, ohne wirklich mich mit ihr beschäftigen."
"komm hör mir auf, ficken würdest sie trotzdem!"
"alter, leck mich. du könntest sie mir nackt auf den Bauch binden, da würde sie nichts regen. Im Ernst, ich kanns mir nicht vorstellen, ich wollte sie einfach nur im Arm halten wollen."
"alter bist du verknallt..."
"langsam glaub ichs auch..."
Das ist so ziemlich alles was ich dazu zu sagen hab. Und naja, ich lebe es. Auch wenn ichs mir dadurch vielleicht verschissen hab, ich hab die Entscheidung getroffen nicht nachzudenken, sondern meine Gefühle zu leben. Das sind meine Gefühle. Ich stehe hier mit offenen Armen. Und nichts. Was auch immer passiert, die Erfahrung werde und muss ich wohl machen.

Danke <3

Mittwoch, 14. Mai 2008

Gänsehaut bei gefühlten 120° C im Schatten?

Es gab vorhin ne Situation die mich ein wenig geflasht hat, positiv. Ich war aufm Heimweg und hab Musik gehört und ausnahmsweise mal nicht nachgedacht, hooray oder so. Dann hatte ich auf einmal echt dicke Gänsehaut, weil die Musik die mir grad im Ohr dudelte mich echt... wie soll ich sagen? Naja back-gefickt hat? Sozusagen eigentlich. Aber ich fands gut, zum einen wars trotz allem ein angenehmes Gefühl und zum Anderen hat es mir gezeigt, das wirklich ein Abschnitt meines Lebens zu Ende ist. Wäre dem nicht so, hätte ich vorhin wohl direkt aufm Fahrrad angefangen zu weinen... hab ich aber nicht, ich hab sogar gelächelt. Klingt zwar extrem homo grad, aber mir egal irgendwie. Hier die Stelle die mich so geburned (um noch'n bisschen mehr Kiddie-Slang mit einzuwerfen) hat:

And we were sixteen at the time, nothing could ever change our minds,
we were one step below invincible, and we always fought it,
you've never been the same, you were so scared to make a name,
then you threw it all away, and i wish you'd come back now.

(Thousand Foot Krutch - Wish You Well)

Toller Song, tolles Gefühl. Gratz an mich selbst.

Freitag, 9. Mai 2008

Der 120. Eintrag und ich hab nur eines zu sagen...

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH

ENDLICH VORBEI, AAAAAH FICKT EUCH ALLE, DER BLOG EXPLODIERT!!!!!!!!!!!!!!!!!1111111111111

3 WOCHEN URLAUB UND KEINE BEHINDERTEN MEHR DIE MIR AUF DIE NÜSSE GEHEEEEEEEEEEEEEEN, JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!111111111111

Donnerstag, 8. Mai 2008

Yay oder so, halfway done (kiddie-sprache~~)

Joar, noch ein verschissen-letzter Tag, dann hab ich die Scheiß endlich geschissen. Lol, ja den Zivi eben geschafft. Amagash, dann ergibt der ganze Blog ja garkein Sinn mehr O.O Das ist ja mein persönliches Millenium?!!?!?! Mein PC wird zusammenbrechen beim Aufrufen der Seite, der Monitor zerbersten und die Tastatur wird mir ihre Einzelteile entgegenschießen. Aber, ich werde es wohl auf mich nehmen und mich todesmutig auch wieder an den PC und auf die Seite und ans Tippen trauen. Todesmutig, Tschakaaaaaaaa!

Tag 4 der Krea-Kur, noch nicht nachgemessen, das werd ich wöchentlich machen, läuft tutti soweit, bislang eigentlich jeden Tag trainiert, also alles gut oder so. Gut. Aber die Krea-Sache interessiert mich derzeit nichtmal so, das läuft mehr so nebenher. In meinem Fokus liegt im Moment eher mein Gefühl bezüglich des Zivildiensts, also ich muss auf jeden Fall sagen, ich bin sowas von froh, dass die Kacke endlich vorbei ist, endlich kann sich mein Verstand wieder regenerieren und ich wieder anfangen meiner Intelligenz freien Lauf zu lassen. Klang das grad so überheblich wie es auf mich wirkte? Aber im Ernst, froh bin ich sehr. Aber komischerweiße auch ein wenig wehmütig. Weil so nervig die Arbeit dort eigentlich war, mit den Kollegen, also Zivis und Fsj'lern dort, hab ich mich assi-gut verstanden. Besser als ich das je erwartet hatte. Und das war schon immer ne Attraktion so zur Mittagspause. Aber nu ists eben fertig und nunja. Ich bin wohl nur so.... so eben, weil mein zukünftiges Leben so turbulent werden wird, dass ich mich in der Werkstatt sicher fühlte. Eine bekannte Umgebung, sowas gibt ja bekanntlich Halt. Und den drohe ich wieder zu verlieren, zumindest vorerst. Aber naja, Augen zu und durch.
Man hat mir mal gesagt "Denk net soviel, sondern hau einfach rinne!" Ok, genau so hat man es mir nie gesagt, aber auf ich hinaus will, ist eben, dass ich genau das tun will und auch tun werde. Also~~~

Joar~~

Montag, 5. Mai 2008

Tag 1 der Kreatin-Kur

Zugegeben, ich muss mich grade zu dem Eintrag zwingen, aber das hat auch was Gutes, nämlich.... ach, egal. Einfach weiterschreiben.

Joar, hatte mich ja entschieden mal ne Krea-Kur auszuprobieren, für schönere Fingernägel und so. Angefangen mit 90 cm Brustumfang, die einzige Zahl die ich messen und vergleichen werde, sonst ist mir das zuviel. Gut, ich hatte eigentlich 6 Wochen vor, aber ich dachte mir gestern Abend, ich bin froh es 4 Wochen durchzuhalten, also mal die Ziele lieber nicht zu hoch stecken. Und ich hatte Recht, das kann ich nach einem Tag schon sagen. Hm, kein Alk, Fastfood und Koffein. Gut, alle 3 Sachen pfeif ich mir sonst mit Genuß rein. Fastfood, täglich auf der Arbeit, Koffein ebenfalls und den Alk naja gut eben mehr oder weniger häufig. Denk trotzdem wirds am schwersten wegen des Alks, klingt krank, aber zum einen ists ne Umstellung am Wochenende und vor allem befürchte ich dass es teurer wird, nur Wasser (Cola geht ja net^^) zu trinken. Aber sei's drum, die 4 Wochen beweis ich mir das, kleinere Ausnahmen, kann, darf und wird es geben. Alleine schon weil ich in 3 Tagen meinen Zivi inoffiziell fertig hab und das ist mal ein dicker dicker Grund zum Feiern \o/

So und nu tut mir die Hand vom Schreiben weh, seltsam.

Freitag, 2. Mai 2008

Eine Entscheidung ist gefallen. Fehlen nochn paar, egal

Joar, hab mich jetzt binnen der letzten paar Tage überzeugen lassen. Von zwei verschiedenen Personen. Meine Haare bleiben kurz. Ich war ja die ganze Zeit so am Überlegen sie doch wieder lang wachsen zu lassen, aber jetzt bin ich selbst überzeugt, dass mir die kurzen besser stehen. Zuerst hab ichs aus kosmetischer Hinsicht argumentativ bewiesen bekommen und 'n Tag später dann auch verstanden und mich selbst davon überzeugt, dass es besser so ist. Auch wenn ich lange Haare nach wie vor cool finde, weils einfach so anders ist, aber ich glaub ich werde mich mit kurzen Haaren einfach wohler fühlen und nunja, darum gehts. Mich wohl zu fühlen.

Hooray \o/

Montag, 28. April 2008

Das fällt mir jetzt erst auf...

Joar, was mir eben erst aufgefallen ist, mir einen ganzen Blog-Eintrag wert und mich grad in Verbindung mit den Ereignissen der letzten Tag extrem melancholisch stimmt?

Gestern war der 27.04. ...

Sonntag, 27. April 2008

Das ist schon.... weirdo? Kommt wohl hin

Hm, auch in Abetracht der Tatsache, dass sie diesen Post wohl auch lesen wird, muss ich was bloggen. Also nicht müssen, aber wollen, ich habs ein wenig satt, nur so wenig zu bloggen, weil ich ständig drandenke wer alles das hier liest und so. Außerdem eröffnet das so ganz neue Perspektiven zum Diskutieren. Jo, jedenfalls tu ich mal so als würde Debby das nicht lesen und schreib mal drauf los.

Ich durfte ja gestern den neuen Freund meiner Ex kennenlernen... Kennenlernen wäre wohl zuviel, aber wir haben uns halt zum ersten Mal offiziell gesehen, glaube beide todes-betrunken (naja so schlimm wars nicht... bei mir), und nunja. Ich mochte ihn nicht, bzw. mag ihn nicht, er erscheint mir unsympathisch, bis gestern. Die Antipathie war bis dahin eigentlich eher so ne total subjektisch und durch nichts zu belegende Gefühlssache. Er wirkte einfach unsympathisch auf mich. Hm, seit gestern bin ich verwirrt. Seine unsympathische Ausstrahlung bleibt irgendwie, aber auf der anderen Seite schien er mir doch in gewissem Maße Humor zu haben, was für mich recht bedeutend beim Kennenlernen bzw. allgemein bei der Sympathie ist. Menschen die lachen kännen, über sich, tote Babys und meine dumm-philosophischen Ergüsse sind mir meist sympathisch. Gut, in wie weit das jetzt auf ihn zutrifft weiß ich nicht, denke das kommt mit der Zeit. Ich bin nur verwundert, dass ich vorher ihn gefühlsmäßig eher zuordnen konnte, als jetzt. Ich kann nicht genau sagen ob ich ihn mag oder nicht. Die Sache wird mir aber auch nicht unbedingt leicht gemacht, nebst den Meinungen von Freunden und meiner Eigenen, ist da noch so die Gefühlsschiene bezüglich meiner Ex. Gut, auf der Schiene fährt nicht mehr allzuviel...eigentlich nichts :D aber trotzdem gibt es eben Situationen, die mich noch ein bisschen aufwühlen. Wenn sie das erste Mal seid dass du sie kennst, dich nicht mehr "Schatz" sondern bei deinem wirkliche Namen nennt zum Beispiel.
Gestern gab es auch so einen Moment. Als ich gesehen hab, wie sie seine Hand bzw. er ihre genommen hat. Zugegeben, das hat mich nicht aufgewühlt, es war ein seltsamer Anblick, nicht traurig, nur neu. Ich frage mich dabei inwieweit es für einen Freund, oder einen Menschen in Ordnung ist, wirklich... ehrlich zu sein. Also nicht dieses gesellschafts-ehrlich, sondern mein "ehrlich". Ich meine, wenn ich mit meiner ehrlichen Meinung, wissentlich, meine beste Freundin und damit einen unglaublich großartigen Mensch, verletzen würde, liegt es dann in meiner Pflicht, ihr gegenüber trotzdem ehrlich zu sein? Und was wenn sie mich nicht danach gefragt hat, es mir aber trotzdem auf der Seele brennt ihr zu sagen was ich denke, ich aber weiß, dass es sie wohl verletzen würde? Oder ist das Einzige was ich tun kann, zu hoffen, dass sie mich nie danach fragt (was sich mit dem Schreiben dieser Worte ohnehin erledigt)? Ich glaube es wäre für mich sehr viel einfacher immer und jederzeit, jedem gegenüber ehrlich zu sein, wenn ich nicht von Grund auf, von innen heraus ein so kritischer und nachdenklicher Mensch wäre. Ja kritisch und nachdenklich ist beschönigend für "ich bin ein Arsch". Sei's drum. Oder ist es das, was unsere Freundschaft auf die Probe stellt (klingt ungemein cheesy)? Ich würde behaupten, wenn ich ihr sagen würde, was ich derzeit denke und wir würden diese Sache einfach... "überstehen", dass wir uns dann solange wir uns je kennen werden verstehen würden. Weil spätestens dann, könnte uns nichts mehr aus Bahn werfen. Aber wow, das riskieren? Oder wärs mal wieder einfacher gewesen die Schnauze zu halten? Ich glaubs irgendwie schon. Aber ich glaube es nicht das was ich will.

Woah, aber was ich grade weiß ist, dass ich aufhören sollte zu schreiben, nicht nur dass ich mich um Kopf und Kragen schreibe, meine Augen............. x.x

Dienstag, 22. April 2008

Alter, ich schlag ihn noch assi zusammen

Wie er's meint, dass er wütend war.

Uns wurd ja unser eigens angeschaffter Backofen wieder weggenommen, weil kein Tüv drauf wäre, lol. Gut, wir eben mim TÜV telefoniert, gut die Plakette drauf brauchen wir auch net, weil da automatisch das erste Jahr TÜV drauf ist, weils ein Neu-Gerät ist. Es sei denn, es gäbe eine andere Regeln in der Hausordnung - und natürlich gabs die. Wir müssen bevor wir das Ding wieder benutzen mit dem Chef sprechen, dass er den Haustechniker kommen lässt, der uns dann dieses Ding freigibt. Missgeburten. Dann, nach 2 Tagen ohne den Backofen und verfressenen 15€ stehen wir 3 Zivis beim Chef. Er meinte, er hätte sich ja tierisch aufgeregt - in einem fast bekifft ruhigen Ton - und wir hätten ihn ja vorher fragen bzw. Bescheid sagen sollen. Ahja.. fick dich Spasst! Gut, er natürlich, ist ja die Scheiß-Generösität in Person also gibt er uns noch eine Chance, wir dürfen den Backofen wieder anstellen. Juhu. Aber warte mal... wtf? Kein roten Punkt, kein Haustechniker? Einfach so? Ja, genauso. Das alles, sogar dass man uns mit Kündigung gedroht hat, sollten wir das Ding vor der Prüfung wieder anstellen, war für A R S C H. Das ist ein Drecks-Kindergarten da drüben. Alle keine Eier in der Hose aber nen Machtpimmel an dem sie bei jeder Gelegenheit wichsen. Was soll das? Wärt ihr doch zum Bund, da wärt ihr genau richtig. Da gehts tagein tagaus um genau diese Machtspiele. Dort wie jeder Frage warum man etwas tut tagein tagaus mit dem Satz beantwortet: "Weil ich es darf!"

Baaaaah. Egal, morgen wieder Pizza \o/

Montag, 21. April 2008

Na Endlich :D

Joar, toller Tag heute, also verhältnismäßig.

Nach insgesamt 7 Monaten und 18 Tagen wurde ich heute das erste Mal standardmäßig aufm Weg nach Hause im Zug (!!!) kontrolliert.
Ich komm da in den Zug rein, noch in Gedanken, Kopfhörer drin, swtiche grad das Lied, sodass ich grad nicht die volle akustische Dröhnung hatte, als ich leise von links höre "Fahrkarten bitte!". Und mit einem Mal wurde mir plötzlich heiß und kalt auf einmal, Panik machte sich ruckartig in mir breit. Die Tür war zu, der Zug grade erst losgefahren. Hilfesuchend blickt ich um mich auf der Suche nach der Notbremse, als mir einfiel, dass ich ja seit gut 2 Wochen wieder ein Monatsticket hab. Der Schweiß legte sich, ich zeigte das Ticket vor und alles war gut. Aber in dem Moment dachte ich echt, ich werd ohnmächtig oder so...
Später dann kam mir ne lustige Idee, wie geil wärs denn, nen Kontrolleur hinzuhalten, wenn man ein Ticket hat - janz wichtig! Ticket haben! und zu warten bis der Zug wieder hält, als weiter im Geldbeutel oder der Tasche kramen und sobald die Tür aufgeht, die Beine in die Hand nehmen und hinaus stürzen. Einfach weg, immer weg. Renn lang, renn weit und auf jeden Fall renn! Und dann, wenn sich Kontrolleur nach geschätzten 2 Minuten intensiven Sprints von hinten auf dich gestürzt hat und dich zu Boden ringt, mit der einen Hand cool in der Hose kramen und das Ticket vorzeigen.

Fänd ich mal geil, könnte man glatt nen Sport draus machen o.o

Joar sonst gibts nicht viel, morgen schaffen, noch 11 Tage....oder moment ich schau nach. Ja, noch 11 Tage Arbeiten. Genau, ich hab noch unsere Dienststelle um nen Tag Urlaub beschissen. Hab 13 Tage genommen obwohl mir nur 12 zustehen, aber who cares? Ich hab die genehmigte Schriftdingens, dass der Urlaub bewilligt ist, also alles tutti.

Sonntag, 20. April 2008

Gut gut

Mir ist grad aufgefallen dass ich schon ne ganze Woche nicht gebloggt hab. Gut, allzuviel nennenswertes ist auch nicht passiert, also passiert schon, aber da es Morgen nur noch 13 Arbeitstage sind, ist mir der Laden sowas von scheißegal geworden, alsdass ich ohnehin alles ignoriere was dort passiert. Ganz im Ernst, ich geh dann hin, schalt 8 Stunden das Hirn aus und geh wieder. Fett ist, dass in den nächsten 2 Wochen mein Cheffe net da ist, sprich der PC ist frei. Blöd dabei ist nur, dass der PC bis auf den Internet Explorer dort nichts hat, kein Flash, Java oder irgendwas Anderes. Installieren lässt es sich auch nicht, da die PCs dort keine Admin-Rechte haben. Also werd ich notgedrungen zwischendurch doch ein wenig arbeiten müssen.

Ahja, das gibts noch zu sagen, aufgrund meiner aktuellen Gefühlslage, die recht neutral ist, gut neutral stimmt nicht ganz, aber ich hab immerhin keine bis kaum mehr depressive Anwandlungen, werd ich in nächster Zeit wieder Geschichten schreiben, Kurzgeschichten. Und je nachdem wie gut sie mir gefallen, bzw. wie... "nichts-sagend" sie sind, werd ich auch mal die ein oder andere hier reinstellen. Hab eben grad was geschrieben was doch etwas zuviel offenbart, zumindest zum derzeitigen Standpunkt. Ist schon eine Art Fluch, zu wissen, dass der Blog doch zumindest von ein paar Personen gelesen wird. Auf der andern Seite ists mir wiederum auch egal, wenn ich nicht schonmal mit dem zufrühen Äußern von Gefühlen schlechte Erfahrungen gemacht hätte... eh, bro? Mal schaun, wie sich das die Tage noch gibt und so.

Gut, gleich kommt Las Vegas \o/