Freitag, 23. Januar 2009

P-P-Pp-Posting!

Hm, mir gings gestern echt schwer beschissen. Ok, heute bin ich auch grad nicht die Ausgeburt eines Clowns, aber egal. Der Tag gestern gab einfach Anlass für das heute.
Ich hab naja wohl ein Problem. Ich zweifel an mir selbst, an dem was ich leisten kann oder leisten werde. Das ist nichts Neues und auch folgende Erläuterungen sind weder in dem Blog neu, noch in mir selbst. Jedenfalls ist das, logisch, kein allzu angenehmes Gefühl und irgendwie, wie ein Reflex, wenn mir solche Situationen begegnen, rast mein Hirn meine Erinnerungen ab, um ähnliche Situation herauszufiltern und abzugleichen. Ich hab mich alleine während des Studiums, oder seit Anbeginn des Studiums mehrmals überfordert und schlichtweg zu dumm gefühlt. Und nunja, irgendwie gab es immer wieder einen Moment, der die Zweifel zerstreut hat. Entweder, dass ich eine Klausur dann doch bestanden hatte, oder ein Kommilitone auf mich zukam und fragt ob wir mal was unternehmen. Joar, irgendwas ist einfach immer passiert. Und das ist ja auch abseits der Uni oder meiner Selbstzweifel so. Ich bin an sich davon überzeugt, dass mir im Leben nichts Schlechtes wiederfahren wird. Alles wurde bis jetzt gut. In der 8. Klasse sitzengeblieben, zack Jura studieren. Zuerst von der Uni Mannheim abgelehnt worden, dann kurz vor Semesterbeginn doch noch die Zusage. Ne Freundin nach 3 1/2 Jahren verloren, zack hab ich jemand Großartiges an meiner Seite. Und die Beispiele gehen immer so weiter. Das ist ja schön und gut, aber man mags mir glauben, bei keinem einzigen Mal hab ich daran geglaubt, dass es auch wieder bergauf geht. Vielmehr war ich jedes Mal am Rande der Suizidgefahr (jap, ziemlich wimpy) und total down/depressiv. Und dann kam die Erlösung. Dieses Mal bin ich zwar noch in der Phase "OMG alles kacke" aber irgendwie hat mein Hirn einen Schritt weiter gelernt. Es überspringt schon im Ansatz die depressive Phase weil alles ja so scheiße ist und so, ich komme direkt zu dem Punkt, an dem ich quasi auf die Erlösung warte. Und das wiederum macht mir Kacklaune. Bzw. lässt mich zweifeln. Weil, ja an sich, es ging immer gut, keine Frage, aber ich hab mich auch immer emotionally zugrunde gerichtet, um dann die Erlösung zu finden (das klingt christlicher als ichs meine). Jetzt hab ich Angst, dass mir der unsichtbare Mensch, der mein Leben überwacht (ein Scheißgedanke, oder?) einen Strich durch die Rechnung macht, weil ich garnicht richtig down war und deshalb die Aufmunterung nicht verdient habe.
Boarh, klingt das nur für mich grad, als wäre ich ein paranoider und im Ansatz schizophrener Freak? Naja, vielleicht hilft mir ja der Gedanke "Tu einfach was du tun kannst, tu dein Möglichstes, der Rest liegt nicht in deiner Hand"

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wem sagste das Alter...

Anonym hat gesagt…

danke für diesen text
hab mich darin sofort wiedererkannt
und da ich emotional auch grad in den seilen hänge,hat mir die lektüre gut getan